Yuri Akbalkan
[Komposition, Improvisation, Multimedia] Yuri Akbalkan ist ein in Hamburg lebender Komponist, der im Bereich Multimediakunst arbeitet. Er studierte Komposition am Konservatorium Sankt Petersburg sowie an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Derzeit betreibt er künstlerische Forschung zur Wahrnehmungskonstruktion in der Kunst an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Dabei untersucht er, wie menschliche Wahrnehmung unter gezielt gestalteten Bedingungen bewusst geformt und beeinflusst werden kann und wie Künstler:innen dieses Wissen anwenden können. In seiner künstlerischen Praxis bewegt sich Akbalkan zwischen verschiedenen Disziplinen; von instrumentaler und elektroakustischer Musik über Improvisation bis hin zu konzeptuellem Musiktheater. Er war Artist-in-Residence am ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe im Rahmen des Interdisciplinary Laboratory for New Music, Contemporary Dance, Theatre, and New Media (ein Projekt des Goethe-Instituts). In Sankt Petersburg nahm er am elektroakustischen Musiklabor ESG-21 teil, war Dozent sowie Mitkurator beim Course in Experimental Music Practice und leitete als Chefredakteur die Edition reMusik.org, im Verlag des Sankt Petersburger Zentrums für zeitgenössische Musik. Akbalkans Musik wurde bei zahlreichen Festivals und an renommierten Spielstätten aufgeführt, darunter: ZKM next_generation, reMusik.org, The Art of Improvisation, Internationales Bachfest Hamburg, blurred edges, Sound Ways, Fin de siècle, Exposition XXI, Opus 52, ProToArt, Pythian Games, Moskauer Philharmonie, Petersburger Philharmonie, Orpheus Radio, Manege Central Exhibition Hall und die Neue Bühne des Alexandrinsky Theaters. Seine Werke wurden von Ensembles interpretiert, wie dem ensemble recherche, Ensemble Adapter, NoName Ensemble, Gallery of Actual Music Ensemble (GAM-Ensemble), Moscow Contemporary Music Ensemble (MCME), MolOt-Ensemble, eNsemble Pro Arte, Mariinsky New Music Ensemble, {instead} ensemble oder der Chromatic Noise Collection. Als Improvisator arbeitet Akbalkan regelmäßig mit dem SPIIC+ Ensemble an verschiedenen Projekten zusammen.