Di 21.04.2026, 20:00 Uhr
Saitenströmen
Saitenströmen Solo-Kontrabasskonzert mit Lesung von Manfred Geiers "Wechselströme des Geistes" Kontrabass: John Hughes Lesung: Manfred Geier In seinem Buch "Wechselströme des Geistes" ist Manfred Geier dem verrückten Leben und visionären Geist des Magiers der Elektrizität Nikola Tesla (1856 bis 1943) gefolgt, der sich selbst als eine durch kosmische Energie angetriebene Mensch-Maschine verstand. Geier wird Auszüge aus seinem Buch lesen, zeitgleich wird der Kontrabass von Hughes gespielt. Keiner von den beiden steht im Vordergrund, sondern eine Juxtaposition von Text und Kontrabassimprovisationen wird im Raum klingen. Der Abend wird ergänzt mit einem kleinen Kontrabasskonzert aus den folgenden Solowerken. Dietrich Eichmann: "Lineare Konkurrenzen §3" Dietrich Eichmann: "Lineare Konkurrenzen §9" Luciano Berio: "Psy" John Hughes: "Triangle" (for double bass solo) Manfred Geier arbeitet seit den 1980er Jahren im freien Kulturbetrieb, u.a. als Redaktionsmitglied der Zeitschrift SPUREN an der HfbK (Hamburg) und als Assistent bei Filmproduktionen. Bis 1998 war er Professor für deutsche Sprache und Literatur an der Universität Hannover, entschied sich dann jedoch, lieber freiberuflich als Sachbuchautor zu arbeiten, bevorzugt über literarische, kulturelle und philosophische Themen. Als vielseitiger Kontrabassist arbeitet John Hughes mit dem Quartett Gravelshard und Winntizki/Hughes/Lücker play MONK zusammen, aber auch in diversen Duos und Trios mit renommierten Musikern. Als Komponist, verwendet Hughes traditioneller Notation, die in der Musik von den Klaviertrio Hosho deutlich wird, sowie als auch mit Kombinationen aus grafischen Partituren und Text, wie in Panaudastic Phasing, einer ortsspezifischen konzeptuellen Komposition, die räumliche akustische Eigenschaften und der Geschichte den Orten untersucht. Frappant Kachelraum Bodenstedtstr. 16 (Eingang über den Innenhof) 22765 Hamburg "Saitenströmen" wird gefördert mit Unterstützung des Verbandes für aktuelle Musik Hamburg e.V. aus Mitteln der Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg. Foto: Alex Kiausch