Sa, 06.06.2026, 18:00 Uhr
infinity (time is passing)
Saṅkhāra Ensemble feat. Marcia Lemke-Kern Das neue Projekt „infinity“ der Avant-Jazz-Band „Saṅkhāra“ sucht den indischen Raga mit Kompositionen aus der Gregorianik sowie der aktuellen Musik zu verweben. Vereint durch die improvisatorische Freiheit des Jazz, erkundet das junge Ensemble das Konzept des „Unendlichen“. Die experimentelle Kreation steht im Vordergrund, mit der Erarbeitung von alten sowie neuen Kompositionen, die durch Improvisationen miteinander verbunden werden. Hier handelt es sich vorwiegend um Werke von Frauen: aus dem ältesten erhaltenen Hamburger Manuskript (aus dem 13.Jahrhundert) bis hin zur heute lebenden Komponistin Christine Brückner. Die Komposition von Christine Brückner basiert auf einem Text von Juan de la Cruz und schaut so zum Mittelalter zurück. Diese Idee der Vor- und Rückschau nimmt das Ensemble in die Improvisationen hinein. So entstehen in den Improvisationen, nahtlose Verbindungen der Elemente miteinander, die von einem Werk ins Nächste fließen und das Gefühl von Zeit und Raum auflösen. Die Idee der Zeitlosigkeit und des „Flusses“ bestimmt den Duktus des Programms. Flüsse und das zusammenfließen von Strömen sind eines der großen Themen von Hania Luthufi, Gründerin des Saṅkhāra Ensembles, die sich von indischen Einflüssen in ihrer Musik antreiben lässt. Indem das Ensemble das Konzept der „Unendlichkeit“ aus vielen verschiedenen Blickwinkeln beleuchten, erkundet es genauso die Unterschiede in Denkweise und Ausdruck wie die Gemeinsamkeiten. Denn „Saṅkhāra“ bedeutet „gemeinsam formen“. Saṅkhāra Ensemble: Hania Luthufi, Vocals und Tanpura Milena Hoge, Jazz Harfe und Keltische Harfe Jan-Gerrit Luetgering, Kontrabass Chad Popple, Tabla, Mrdangam und Perkussion feat. Marcia Lemke-Kern, Vocals und Fidel